Verwende universelle Signale: sanftes Grün für „alles im Lot“, Bernstein für „Achtung, bald handeln“, Rot für „sofort reagieren“. Ergänze Farben durch Helligkeitsmuster oder kurze Übergänge, damit Menschen mit Farbfehlsichtigkeit profitieren. Nutze maximal drei Zustände pro Kontext, halte Kontraste moderat und vermeide konkurrierende Lichtquellen. Konsistenz zwischen Räumen fördert Wiedererkennung und verhindert, dass Bedeutungen verschwimmen oder falsch gedeutet werden.
Augen reagieren empfindlich auf schnelle Sprünge. Plane Übergänge zwischen 300 und 1200 Millisekunden für Hinweise, länger bei stimmungsvollen Szenen. Streulicht über indirekte Leuchten wirkt angenehmer als punktuelle Spots. Dimmen in kleinen, gleichmäßigen Schritten reduziert Flimmern und visuelle Ermüdung. Berücksichtige Dunkeladaption am Abend und Nachtwege mit niedrigem Niveau, damit Orientierung möglich bleibt, ohne Schlafarchitektur zu stören oder Rückzugsräume zu überstrahlen.
Circadiane Unterstützung beginnt mit warmer, gedimmter Beleuchtung abends und neutral-kühleren, helleren Werten tagsüber. Zielen wir morgens auf sanfte Steigerungen, fördern wir Aktivierung ohne Stress. Abends helfen 2700K mit minimalem Blauanteil beim Abschalten. Automatisierungen sollten lokale Sonnenzeiten, Jahreszeiten und persönliche Gewohnheiten berücksichtigen, damit Hinweise nicht nur informativ, sondern auch regenerativ wirken und nachhaltige Wohlfühlgewohnheiten entstehen.
Halte Pegel haushaltstauglich, ideal unter 40 dBA in ruhigen Räumen. Setze auf kurze Motive mit zwei bis vier Tönen, genug Abstand, klare Hüllkurve und sanfte Ausblendung. Vermeide Schreckreaktionen, Wiederholungen ohne Kontext und überlange Sequenzen. Einladende Klänge werden leichter akzeptiert, bleiben im Gedächtnis und stören Gespräche oder Konzentration nicht, während sie im richtigen Moment verlässlich zum Handeln motivieren.
Holzblock, weiche Glocke, dezentes Marimba-Pattern: Jedes Timbre trägt eine Stimmung. Organische Klänge wirken wärmer, synthetische präziser. Wähle kulturell neutrale, wertschätzende Klangfarben, die nicht mit Warnsignalen aus Verkehr oder Medizin kollidieren. Variiere Tonhöhe, Rhythmus und Dichte statt Lautstärke, um Dringlichkeit zu steigern. So bleiben Hinweise respektvoll und dennoch eindeutig, auch wenn Umgebungsgeräusche zeitweise zunehmen.
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